Möbeltrends, was ist 2017 angesagt?

Bis zum 22. Januar 2017 lief die IMM, die internationale Möbel Messe in Köln. Immerhin sind auf der IMM 1360 Firmen aus 50 Ländern vertreten. Wenn sich unter einer so großen Anzahl an Möbeldesignern und Herstellern eine bestimmte Richtung abzeichnet, kann durchaus angenommen werden, dass dies zum Trend des kommenden Jahres wird. Gut, im Möbeldesign geht es nicht ganz so schnell wie etwa in der Mode. Üblicherweise schwappen vorjährige Stilelemente in das diesjährige Design mit hinein.

Retro-Design bleibt angesagt

So auch von 2016 zu 2017. Das Retro-Design bleibt in diesem Jahr weiterhin angesagt. Vor allem die Zeiträume von 1940 bis in die 1970er-Jahre sind sehr beliebt bezüglich Formen und Farben. Der noch zu Anfang dieses Jahrzehnts sehr beliebte nordische Stil mit einer überwiegend grau-weißen Farbgebung und einer eher spartanischen Linienführung der Möbel ist nun erst einmal kein Thema mehr. Vielmehr wünschen es sich die Menschen wieder gemütlich und vor allem praktisch. Das zeigt sich in der verstärkten Tendenz, Küche und Wohnzimmer zusammenzulegen. In der Architektur setzen sich bei Appartements immer mehr Lösungen durch, die eine offene Küche vorsehen, die unmittelbar an das Wohnzimmer anschließt. Sicherlich hängt dies auch damit zusammen, dass vermehrt Menschen das Single-Dasein als ideale Lebensform erkennen. Die Möbelindustrie folgt dem in der Weise, dass die strikte Trennung von Küchenmöbeln, Wohnzimmermöbeln und Essbereich weitgehend aufgehoben wird. Gutes Design hat natürlich auch im neuen Trend 2017 seinen Platz, wie es beispielsweise die Produkte auf betz-designmoebel.ch beweisen.

Der Esstisch wird im Zuge dieser Umstrukturierung zum Zentrum der Aktivität sowohl der Küche wie des Wohnzimmers, ausgestattet mit gemütlichen Sesseln oder Polsterstühlen, die sowohl das gepflegte Dinner erlauben wie auch eine langwierige Konferenz.

Wohnlandschaften mit Liegeflächen sind der Renner

Bei Polstermöbeln ist neben der Optik ein wichtiges Kriterium deren Gemütlichkeit. Wohnlandschaften mit Liegeflächen sind der Renner, einfach weil es der Mensch in den eigenen 4 Wänden wieder bequem haben möchte. Dazu gehören durchaus auch etwas Kitsch, Nippes und Kunst. Kleine und auch größere Objekte, die zum Betrachten einladen.

Trotz der Tendenz, das zeitliche Rad um ein paar Jahrzehnte zurückzudrehen, wird es aus technischer Sicht in den Wohnungen immer moderner. Die großflächige Vernetzung mit dem Internet schreitet voran, wobei dies aktuell eher nur die naheliegenden Geräte wie Fernseher, Radio und natürlich Computer und Smartphone betrifft. Obwohl etwa vernetzte Küchengeräte, von der Kaffeemaschine bis zum Geschirrspüler, in aller Munde sind, hält sich die Nachfrage wie auch das Angebot sehr in Grenzen. Lediglich im Premiumbereich mit entsprechender Preisgestaltung findet sich das eine oder andere Gerät, das beispielsweise mittels App gesteuert werden kann. Der Bedarf dafür scheint noch nicht allzu groß sein.

Wohin geht der Trend?

Wenn der Trend hin zu mehr Gemütlichkeit zu Hause anhält und die Menschen aufgrund dessen weniger ausgehen oder verreisen, machen Fernsteuerungen von Waschmaschinen auch nicht so richtig Sinn. Aber vielleicht nächstes Jahr, wir werden sehen. 

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