Lampen, Lichteffekte, Lichtquellen für den Wohnbereich

Lampen, Lichteffekte, Lichtquellen für Ihre Wohnung
Kronleuchter - Foto:Rainer Sturm - pixelio.de

 

Das richtige Licht oder die richtige Beleuchtung entscheidet, ob Sie sich oder Ihre Besucher in einem Raum wohlfühlen.  Wichtig ist an eine indirekte Bleuchtung zu denken.  Wir sprechen in diesem Falle von dem sogenannten Wohlfühllicht.  Der Arbeitsplatz benötigt ebenfalls mehrere Lichtquellen. Setzen Sie auch hier Lichteffekte. Sie benötigen natürlich auch eine direkte Beleuchtung auf Ihren Schreibtisch oder Ihren Arbeitsplatz.  Fakt ist - Beleuchtung will gut geplant sein!

Planen Sie Ihre Lichteffekte und Lichtquellen frühzeitig

Wenn Sie Ihr Haus neu bauen, haben Sie sicherlich Beleuchtungsberater an Ihrer Seite, falls Sie umziehen - planen Sie genau!  Sie ersparen sich viele Verlängerungskabel und Stolpersteine, wenn Sie von Anfang an auf gute Ausleuchtung focusiert sind.  Planen Sie genau, wo Sie Steckdosen benötigen und wo Sie Ihre Lichtquellen ansiedeln wollen. Das Chaos ist sonst vorprogrammiert.  Denken Sie einmal nur an Ihre Küche!  Wieviel Anschlüße benötigen Sie.  Verzichten Sie auch mal auf die Deckenbeleuchtung.  Etablieren Sie Lampen und Lichtquellen über der Spüle, dem Kochbereich, dem Arbeitsbereich usw.  So können Sie in entspannter Atmosphäre Ihre Arbeiten verrichten ohne das Ihnen ständig eine extreme Lichtquelle qualvoll ins Auge blendet.

Leuchtmittel stehen Ihnen zig-fach zur Verfügung

Sie können heute zwischen der effizienten LED-Lampe über den antiken Kronleuchter bis zur stylishen Beleuchtungsquelle aussuchen.  Ein Deckenstrahler kann genauso effektiv und richtig sein, wie - richtig platziert - eine dezente Leseleuchte.  Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen - dann entscheiden Sie sich für einen Mix aus Lichtquellen.   Eine Mischung aus Hintergrundbeleuchtung, Akzentlicht und Arbeits-Beleuchtung wird Ihr Zuhause wahrlich ins rechte Licht rücken und es gemütlich und behaglich und akzentuiert erscheinen lassen.

Indirektes Licht erzeugt eine weiche und unaufdringliche Beleuchtung, weil es kaum Schatten wirft und sich gleichmäßig verteilt. Allerdings ermüden die Augen bei indirektem Licht schneller als bei kontrastreicher Beleuchtung. Deshalb sollten Sie Zonen einrichten, in denen eine punktuelle Beleuchtung bzw. helles Arbeitslicht herrscht. Wenn Räume aus einer Mischung dieser Lichttypen erleuchtet werden, wirken sie am schönsten.

Hintergrundbeleuchtung: Für die Beleuchtung des gesamten Raumes wählen Sie am besten eine Deckenleuchte, einen an der Wand montierten Strahler oder einen Deckenfluter. Idealerweise haben diese Leuchten einen Dimmer, damit Sie die Helligkeit regulieren können. Indirekte Beleuchtung ist kontrastarm und weich und blendet nicht. Das Licht ist relativ gleichmäßig im Raum verteilt und wirft kaum Schatten.

 

Akzentlicht: Ein ausschließlich weich ausgeleuchtetes Zimmer wirkt schnell langweilig und eindimensional. Eine punktuelle Beleuchtung sorgt für Abwechslung: Sie betont Architektur oder Möbel, kaschiert, belebt oder dämpft. Dosiert eingesetztes Akzentlicht lenkt den Blick auf besondere Details oder Sammlerstücke. Eine Alternative zu einfachen Strahlern sind verschiedene dekorative Leuchten. So können Sie mit Licht und Schatten und unterschiedlichen Intensitäten der Beleuchtung spielen. Besonders in der dunklen Jahreszeit schaffen solche Akzente Behaglichkeit und Atmosphäre. Doch Vorsicht: Bei einer allzu knalligen Detailbeleuchtung geraten andere Raumbestandteile ungewollt in den Hintergrund.

 

Arbeitsbeleuchtung: Eine zielgenaue Beleuchtung sorgt für ein Licht an den Orten, an denen wir uns konzentrieren: beispielsweise beim Lesen auf dem Sofa oder beim Arbeiten in der Küche. Stehleuchten oder Strahler sind ideal um ein solch kontrastreiches, zielgerichtetes Licht zu schaffen. Bei einer kontrastreichen Beleuchtung können wir uns besser konzentrieren. Neben der Beleuchtung im Hintergrund sollte also auch stets Funktionslicht vorhanden sein.

 

Wichtig sind ausreichend Steckdosen:  Man glaubt mitunter nicht, wieviel Steckdosen man benötigt!  Wenn Sie die Möglichkeit haben, dann lassen Sie diese gleich intallieren, bevor Sie einziehen oder bevor Sie schlussendlich Ihre Möbel platzieren.  Dann sind oft schon Flächen verstellt und es wird mühsam, diese nachzurüsten.  Planen Sie Ihre Lichtquellen, bevor Sie einziehen oder Ihre möbel an Ort und Stelle setzen lassen.

Setzen Sie Lichtakzente in Ihrer Wohnung. Beleuchten Sie Bilder, Bücherregale oder eine Pflanze oder Pflanzen.  Sie können ja jederzeit diese Lichteffekte ein- oder auch ausschalten. Sie werden selbst überrascht sein, wieviel Wirkung Licht erzielen kann.  Ein per Deckenstrahler ausgeleuchteter Raum wirkt niemals wohnlich oder gemütlich.  Setzen Sie Akzente, experimentieren Sie ruhig. Sie werden vom Ergebnis begeistert und auch überrascht sein.  Viel Spass bei der Lichtplanung!  Lassen Sie sich Zeit und planen Sie zielgerichtet.

Glossar der Leuchten

  • Hängeleuchten werfen gleichmäßiges Licht, erzeugen aber Schatten. Deswegen werden sie idealerweise mit anderen Leuchten kombiniert, um das Licht zu nuancieren. Damit es insgesamt nicht zu hell wird, einen Dimmer anbringen.
  • Wandleuchten erzeugen ein sanftes Licht, stehen nie im Weg und eignen sich als indirektes Licht im Hintergrund.
  • Fluter werfen ihr Licht gen Decke, was besonders bei hellen Farben schöne Effekte erzielt.
  • Einbaustrahler sitzen meist direkt in der Decke und beleuchten mit ihrem Licht den Bodenraum darunter. Gut geeignet sind sie für Küchenarbeitsflächen, im Badezimmer oder am Schreibtisch, sollten aber mit Licht aus anderen Quellen gemischt werden, um einen Flutlichteffekt zu verhindern.
  • Steh- und Tischleuchten sind besondere Talente unter den Lichtquellen. Sie können großzügig eingesetzt werden und verbreiten je nach Form und Farbe ein ganz unterschiedliches Licht. Damit das Zimmer nicht überfrachtet wirkt, immer darauf achten, dass Licht und Lampengröße zum Stellplatz passt. Sonst lieber auf den Boden stellen.
  • Scherengelenk-Leuchten mit schwerem Fuß und schwenkbarem Kopf sind praktisch, wenn am Bett oder Schreibtisch mal mehr, mal weniger Licht benötigt wird.

Quelle Glossar:  http://www.schoener-wohnen.de/einrichten/91758-beleuchtung.html

Dieser Artikel wurde uns von Sabine Müller-Meinhardt, aus Salzburg zur Verfügung gestellt.  Für Links und Inhalte kann die Redaktion keine Gewähr übernehmen.  Wir freuen uns immer, wenn wir Leserzuschriften erhalten, die wir auch gerne publizieren.  

 

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