Die Planung eines Gartens - Die drei Ps: Privatsphäre, Platz & Pflanzen

Garten - Foto Rolf Handke  - pixelio.de
Garten - Foto Rolf Handke - pixelio.de

Bezieht man ein neues Haus oder eine Wohnung mit Garten, so sollten sich Hobbygärtner intensiv mit der Planung desselben beschäftigen. Wer über einen eigenen Garten verfügt, der möchte diesen besonders im Sommer ungestört nutzen können. Dazu bietet sich ein ausreichend großer Sichtschutz an, der nicht nur funktional sein muss, sondern auch unter ästhetischen Gesichtspunkten ansprechend ist.

Zaunelemente oder hoch gewachsene Hecken halten neugierige Blicke fern und sorgen für Privatsphäre. Schließlich möchte niemand gerne von Nachbarn beim Sonnenbaden beobachtet werden.

Insbesondere in Siedlungen oder Stadtvierteln, in denen die Grundstücke unmittelbar aneinander grenzen und es wenig Platz zwischendurch gibt, ist Sichtschutz wichtig. Bei der Planung eines Gartens sollte man daher frühzeitig bedenken, genügend Rückzugsmöglichkeiten einzuplanen, die nicht einsehbar sind.

Wie viel Platz gibt es und wie nutzt man diesen?


Je nach Größe des Gartens sollte der vorhandene Platz optimal genutzt werden. Dabei gilt es auch zu bedenken, welche Fläche im Garten welche Sonneneinstrahlung erfährt. Man sollte sich zunächst einmal die Frage stellen, für welche Zwecke man einen Garten gebraucht.

Möchte man einen ansehnlichen Garten zum gemütlichen Entspannen oder Zusammensitzen mit Freunden? Oder möchte man hingegen einen Nutzgarten, in dem man eigenes Gemüse anpflanzt?

Man sollte sich bewusst machen, dass ein Garten stets mit Arbeit verbunden ist. Ist der grüne Daumen eher weniger ausgeprägt, dann ist es empfehlenswert die Bepflanzung relativ pflegeleicht zu gestalten. Auf jeden Fall geht es darum, genügend Platz für alle Belange einzuräumen. Stets unterschätzt wird auch die Fläche, die für Gartengeräte und Zubehör benötigt wird.

Welche Pflanzen sollen es sein?


Die Grundfläche ist in den meisten Gärten überwiegend mit Rasen ausgestattet. Wer es eher einfach halten möchte, für den ist vielleicht Kunstrasen eine praktische Alternative. Rund um die Rasenfläche könnte man Beete anbauen, die mit zahlreichen unterschiedlichen Pflanzen bestückt werden können. Besonders schön sind dabei natürlich Kombinationen von blühenden Pflanzen, die zu unterschiedlichen Jahreszeiten eine tolle Farbenpracht bieten.

So kann man sich auch in den tristen Wintermonaten an Farbtupfern im eigenen Garten erfreuen. Aus Buchsbäumen kann man tolle Hecken heranziehen, die Blumen einen tollen Rahmen verleihen. Als Ergänzung könnten sogenannte „Bodendecker“ dienen, die sehr pflegeleicht sind und kaum Arbeit bedürfen.

Wenn man genügend Platz im Garten hat, können Bäume gepflanzt werden, die im Sommer Schatten spenden und gut fürs Klima sind. Wofür Sie sich auch immer entscheiden- lassen Sie sich beraten, welche Pflanzen wo in Ihrem Garten am besten gedeihen.

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